Partner der Wissenschaft


TU Dresden

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Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas
TU Dresden, Pienner Str. 19, 01737 Tharandt
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Dr. David Butler Manning (seit Juli 2015 beim Projektträger Jülich)
Tel.: +49 (0)228 3821 1709
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Die TU Dresden ist eine Volluniversität mit breitem Fächerspektrum. Sie zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen in Deutschland. Austausch und Kooperation zwischen den Wissenschaften, mit Wirtschaft und Gesellschaft sind dafür die Grundlage. Die Technische Universität Dresden hat ihre Wurzeln in der 1828 gegründeten Königlich Sächsischen Technischen Bildungsanstalt.

Heute ist sie eine Universität, zu der neben den Ingenieur- und Naturwissenschaften die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Medizin gehören. Diese in Deutschland einmalige Vielfalt ihrer Fachgebiete verpflichtet sie, die Interdisziplinarität der Wissenschaften zu fördern und zur Integration der Wissenschaften in die Gesellschaft beizutragen.
Die Technische Universität Dresden verbindet Tradition mit Innovation – eingebettet in die traditionsreiche Kulturlandschaft des Freistaates Sachsen und der Stadt Dresden. Als aktiver Teil der Bürgergesellschaft leistet sie als Zentrum für Wissens- und Forschungstransfer einen Beitrag zur Leistungskraft der Unternehmen und Institutionen der Region und darüber hinaus.





Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas

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Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas
TU Dresden, Pienner Str. 19, 01737 Tharandt
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Dr. David Butler Manning (seit Juli 2015 beim Projektträger Jülich)
Tel.: +49 (0)228 3821 1709
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Entsprechend ihrer internationalen Ausrichtung arbeitet die Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas an Problemen der Forst- und Holzwirtschaft, der Holzmarktentwicklung und der Analyse von Transformationsfolgen in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Gegenwärtig werden bzw. wurden seit 1994 Forschungsthemen mit den Schwerpunkten:

  • nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung von Waldökosystemen,
  • Quantifizierung von ökologischen Zusammenhängen zwischen Biomasseerzeugung, Waldnutzung, Holzverwendung in Verbindung mit langfristiger Kohlenstoffbindung,
    internationale Kontrollsysteme für Nutzung von Wäldern in der borealen Waldzone,
    Ausmaß, Ursachen und Auswirkungen von Waldschäden und Waldvernichtung,
  • Veränderungen der Waldeigentumsverhältnisse und deren Auswirkungen auf die Forstwirtschaft und Holzindustrie,
  • Einbindung der Forst- und Holzwirtschaft in marktwirtschaftliche Systeme,
  • Energieholz / Biomasse aus der Forst- und Agrarwirtschaft
    bearbeitet bzw. bereits abgeschlossen.

Neben der Problematik Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas gehören weiterhin zu den themenrelevanten Arbeitsschwerpunkten des Lehrstuhls:

  • die politikwissenschaftliche, ökologische und ökonomische Bewertung der Bereitstellung von Energieholz in den neuen Bundesländern,
  • die wissenschaftliche Begleitung zur Brennstofflogistik konkreter Standorte,
    Studien zur Standortvorauswahl für Holzheizkraftwerke sowie zur
  • Bereitstellung geeigneter Biomasse für diese Standorte durch den Forst- und Agrarbereich.

Die Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas leitet und koordiniert das Projekt-AgroForNet und ist vor allem in Teilprojekt 4: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit tätig.





Professur für Standortslehre und Pflanzenernährung

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Professur für Standortslehre und Pflanzenernährung
TU Dresden, Pienner Str. 19, 01737 Tharandt
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Prof. Dr. Karl-Heinz Feger
Tel.: +49 (0)35 203 / 38 31 806
Email:

Dr. Christine Knust
Tel.: +49 (0)35 203 / 38 31 380
Email:

Dr. Karoline Schua
Tel.: +49 (0)35 203 / 38 31 386
Email:

Dr. Andreas Wahren (Dipl.-Hydrologe)
Tel.: +49 (0)35 203 / 38 31 617
Email: Andreas Wahren



Forschungsbereiche:

  • Wasser- und Stoffdynamik von terrestrischen Ökosystemen (Schwerpunkt Wald) und Wassereinzugsgebieten einschließlich Modellierung
  • Erfassung und modellgestützte Bewertung von Boden- und Standortseigenschaften
  • Landnutzungseinflüsse auf biogeochemische Kreisläufe
  • Bewertung wasser- und bodenbezogener Ökosystemdienstleistungen

Schwerpunkte im Rahmen des Projekts-AgroForNet:

  • Teilprojekt 1 Natur- und Ressourcenschutz, Landschaftsökologie: Prof. Feger ist TP-Sprecher. Das TP 1 bewertet die ökologischen Bedingungen für die Erzeugung von Dendromasse in den Modellregionen. Es umfasst außerdem die Analyse und Bewertung dieser Landnutzung bezüglich des Schutzes der natürlichen Ressourcen Boden und Wasser sowie Natur- und Landschaftsschutz.

  • Arbeitspaket 1.1 Bewertung und Steuerungsoptionen von Landschaftswasser- und Stoffhaushaltsfunktionen: Prof. Feger und Andreas Wahren sind die AP-Verantwortlichen. Dieses Teilprojekt befasst sich mit der Identifikation und Bewertung potenzieller Synergien und Risiken der Dendromasseerzeugung für den Wasser- und Stoffhaushalt in den Modellregionen. Hierbei wird auch der Klimawandel berücksichtigt. Ziel ist das Aufzeigen von sektorenübergreifenden Steuerungsoptionen in der Landschaft
  • Arbeitspaket 3.14 Regionales Konzept zur Verwertung von Holzasche in Land- und Forstwirtschaft: Prof. Feger und Christine Knust sind gemeinsam mit dem oberbayerischen Industriepartner Dettendorfer Wertstoff GmbH & Co. KG (Rainer Mahrla, Geschäftsführer) für das AP verantwortlich.
    Ziel ist die Erarbeitung einer praktikablen Kette eines ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Holzasche-Recyclings durch Herstellung von Düngepellets aus Holzasche und Holzrinde. Die Aufgaben umfassen die Erhebung der relevanten Rinden- und Aschenpotenziale in der Projektregion Lausitz, die flächenmäßige Abschätzung des Düngebedarfs, die Durchführung von Praxisversuchen und die ökonomische Bewertung.




Professur Forsteinrichtung

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Professur Forsteinrichtung
TU Dresden, Pienner Str. 23, Stöckhardt-Bau, 01737 Tharandt
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Prof. Dr. Andreas Bitter
Tel.: +49 (0) 35 203 / 38 31 853
Email:

Christoph Schönbach
Tel.: +49 (0) 35 203 / 38 31 873
Email:



Forschungsschwerpunkte:

  • Funktionenorientierte Inventur und Planung bei naturnahen Wirtschaftswäldern
  • Entwicklung des Verfahrens der stratifizierten typenorientierten Kontrollstichprobe
  • Entwicklung alternativer Bewirtschaftungsstrategien als Basis einer optimalen Betriebsgestaltung
  • Aufbau forstlicher Geo-Informationssysteme
  • GIS-gestützte flächenbezogene Integration von Inventur- und Planungsdaten sowie deren Regionalisierung
  • GIS-gestützte Betriebssimulation
  • Entwicklung eines Bewertungs- und Bilanzierungsverfahrens für das Holzvorratsvermögen

Schwerpunkt im Rahmen des Projekts-AgroForNet:

  • Arbeitspaket 3.2b: Optimierung der Dendromasseproduktion im Rahmen von multifunktionalen Wirtschaftswäldern, Kurzumtriebsplantagen und der offenen Landschaft sowie Ableitung regionaler Dendromasse-Aufkommensprognosen





Professur für Waldwachstum und Holzmesskunde

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Professur für Waldwachstum und Holzmesskunde
TU Dresden, Pienner Straße 8, 01737 Tharandt
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Prof. Dr. Heinz Röhle
Email:

Dr. Dorothea Gerold
Email:

Dr. Hendrik Horn
Tel.: +49 (0)35203 / 383 1624
Fax: +49 (0)35203 / 383 1628
Email:



Hauptaufgabe der Professur ist die Erforschung und modellhafte Abbildung des Wachstums von Waldökosystemen und Gehölzplantagen unter besonderer Berücksichtigung von Umweltfaktoren und dem Prinzip der Nachhaltigkeit.

Schwerpunkt im Rahmen des Projekts-AgroForNet:
Arbeitspaket 3.2a: Modellierung zusätzlicher Dendromasse-Produktionspotenziale im Rahmen einer multifunktionalen Forstwirtschaft und von Kurzumtriebsplantagen





Professur für Forstliche Biometrie und Forstliche Systemanalyse

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Professur für Forstliche Biometrie und Forstliche Systemanalyse
TU Dresden, Pienner Str. 8, 01737 Tharandt
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Prof. Dr. Uta Berger
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Martin Schubert
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Am Lehrstuhl werden ökologische Prozesse am Computer simuliert. Auf diese Weise werden empirisch gewonnene Erkenntnisse aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen synthetisiert und Hypothesen über die komplexen Zusammenhänge in ökologischen Systemen überprüft und weiterentwickelt. Mit Hilfe von Simulationsexperimenten werden Konsequenzen von kurz- und langfristigen Umweltveränderungen auf ökologische Systeme prognostiziert und Entscheidungshilfen für das Management und den Naturschutz gegeben. Schwerpunkte der Forschung sind die Entwicklung generischer Modellansätze für die Beschreibung von Interaktionen zwischen Individuen (Pflanzen und Tieren), die Entstehung und die Dynamik von Raum-Zeit-Mustern in ökologischen Systemen sowie die Konsequenzen der Nutzung natürlicher Ressourcen für das Überleben von Arten.





Professur für Tropische Forstwirtschaft

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Professur für Tropische Forstwirtschaft
TU Dresden, Pienner Str. 7, 01735 Tharandt
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Prof. Dr. Jürgen Pretzsch
Email:

Dr. Florian P. Neubert
Tel.: +49 (0)35 203 / 38 31 800
Fax: +49 (0)35 203 / 38 31 820
Email:



Das Institut ist Träger der Ausbildung für den Masterstudiengang Tropical Forestry and Management. Weiterhin ist das Institut im Studiengang Forstwissenschaften verantwortlich für die Module Weltforstwirtschaft, Wissenschaftliches Arbeiten und Kommunikation.
In insgesamt drei Schwerpunktforschungsfeldern beschäftigt sich die Professur für Tropische Forstwirtschaft mit den Themen der Sozioökonomischen Diagnose, Projektion und Modellbildung und Handlungsorientierung.

Aufgabe im Projekt-AgroForNet:
Land- und forstwirtschaftliche Landnutzung wurden bisher mit spezifischen Kriterien und Indikatoren bewertet. Auch die forst- und agrarpolitischen Steuerungselemente unterscheiden sich. Zunehmende Synergien zwischen den beiden Sektoren erfordern die Entwicklung eines übergreifenden Kriterienkataloges für die Beurteilung und Steuerung nachhaltiger Landnutzung. Dieser wird für die Produktion von Biomasse in drei ländlichen Modellregionen entwickelt und erprobt. Die Beiträge land- und forstwirtschaftlicher Nutzungen zu einer nachhaltigen regionalen Entwicklung sollen dadurch optimiert werden. Ein weitreichender Konsens aller betroffenen gesellschaftlichen Gruppen zum Kriterienkatalog wird angestrebt.





Professur für Forstschutz

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Professur für Forstschutz
TU Dresden, Pienner Str. 8, 01737 Tharandt
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Prof. Dr. Michael Müller
Tel.: +49 (0)352 03 / 383 12 80
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Richard Georgi
Tel.: +49 (0)352 03 / 383 1623
Email:

Patrick Donat
Tel.: +49 (0)352 / 383 1236
Email:



Der Focus der Forschung der Professur für Forstschutz liegt aktuell auf folgenden Gebieten:

  • Waldschutzrelevante Rückwirkungen des Waldumbaus
  • Waldschutz in der Naturnahen Waldbewirtschaftung
  • Natürliche Regulatoren von potentiell schädlichen Insekten im Wald
  • Zielorientierte Jagd
  • Bedeutung und naturnahe Regulation von Mäusen im Wald
  • Aggregation von Borkenkäferprädatoren mit allochthonen Kairomonen

Der Schwerpunkt im Rahmen des AgroForNet-Projektes (Arbeitspaket 1.4 – Risikomanagement) liegt im Bereich der biotischen und abiotischen Schadfaktoren in Kurzumtriebsplantagen (KUPs). Untersuchungen aus vorangegangenen Untersuchungen belegen, dass der Rote Pappelblattkäfer (Chrysomela (=Melasoma) populi L.) zu den biotischen Schaderregern mit dem potentiell größten Schadvermögen in KUPs gehört (u.a. HELBIG & MÜLLER 2010).
Ziele der wissenschaftlichen Untersuchungen sind unter anderem:

  • Darstellung der Populationsentwicklung von C. populi in Abhängigkeit Inter- und Intraspezifischer Beziehungen sowie externer abiotischer Faktoren (v.a. Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchte)
  • Erfassung des Vorkommens potentieller Schadorganismen auf ausgewählten KUPs
  • Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur Überwachung und Prognose des Schadrisikos in KUPs
  • Ermittlung der Biomasseverluste in Abhängigkeit des Schädigungsgrades durch biotische Schaderreger
  • Entwicklung von Schadensmanagementkonzepten zur Verringerung des Schadrisikos durch präventive Maßnahmen (z.B. Sortenzusammensetzung der KUP)
  • Überprüfung der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln zur Bekämpfung von C. populi
  • Beratung von KUP-Eigentümern bei massenhaftem Auftreten von Schadorganismen

Literaturverzeichnis
Helbig, C.; Müller, M. (2010): Naturale Risiken und Grundzüge des Schadensmanagements in Kurzumtriebsplantagen. In: Bemmann, A. (Hg.): AGROWOOD. Kurzumtriebsplantagen in Deutschland und europäische Perspektiven. Berlin: Weißensee-Verl (Ökologie), S. 74–87.





Professur für Landeskultur und Naturschutz

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Professur für Landeskultur und Naturschutz
TU Dresden, Pienner Straße 7, 01737 Tharandt
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Dr. Eckehard-Gunter Wilhelm
Tel.: +49 (0)35 203 / 383 1329
Email:

Franziska Nych
Tel.: +49 (0)35 203 / 383 1395
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Lehrgebiete:

  • Geobotanik / Vegetationsökologie / Phytodiversität
  • Naturschutz / Arten- und Biotopschutz / Schutzgebietsmanagement
  • Biodiversity conservation / Protected area management / Integrated land use

Forschungsfelder:

  • Erforschung der Struktur und Dynamik der Vegetation von Wald- und Forstökosystemen sowie ausgewählten Offenlandökosystemen (z. B. Bergwiesen)
  • Strategien des Arten-, Biotop- und Ökosystemschutzes
  • Konzepte zur Entwicklung und zum Management von Schutzgebieten und Naturschutz-Vorrangflächen
  • Weltnaturerbegebiete der UNESCO
  • Erfassung und Erhaltung gefährdeter Arten oder Populationen der Gehölzflora
  • Ökologisches Verhalten und Ausbreitungstendenzen invasiver Gehölzarten
  • Naturschutzverträglicher Anbau schnellwachsender Baumarten in Energieholzplantagen auf Ackerstandorten

Ausgewählte Projekte:

  • Anbau, Ernte und Verwertung schnellwachsender Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen in Sachsen und Südbrandenburg (AGROWOOD) – Teilprojekt Naturschutzaspekte
  • Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben Grünlandverbund Oelsen Osterzgebirge – Teilprojekt Untersuchungen zur Populationsökologie von Zielarten der Bergwiesen
  • Hochwasserschutz- und naturschutzgerechte Behandlung umweltgeschädigter Wälder und Offenlandbereiche der Durchbruchstäler des Osterzgebirges
  • Untersuchungen zur Invasionsbiologie und zum ökologischen Verhalten der gebietsfremden Baumart Fraxinus pennsylvanica in den Auenwäldern der Mittelelbe
  • Nominierung der Hyrkanischen Wälder (Aserbaidschan/Iran) als Weltnaturerbe
  • Surveys and status assessment of potentially threatened Pyrus species in the Caucasus

Lehrstuhlinhaber: Dr. Susanne Winter (ehemaliger Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h.c. Peter A. Schmidt)





Institut für Technik- und Umweltrecht (ITUR)

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Institut für Technik- und Umweltrecht (ITUR)
TU Dresden, von-Gerber-Bau, Bergstraße 53, 01069 Dresden
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Prof. Dr. Martin Schulte
Email:

Ass. iur. Kathleen Michalk
Tel.: +49 (0)351 / 463 37373
Email:



Die Gründung des Instituts für Technik- und Umweltrecht der Juristischen Fakultät der Technischen Universität Dresden geht auf Entscheidungen der Universitätsleitung aus dem Jahre 1992 und auf einen Erlass des Sächsischen Ministers für Wissenschaft und Kunst vom Mai 1994 zurück. Es wird von seinem geschäftsführenden Direktor, Universitätsprofessor Dr. Martin Schulte, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht unter besonderer Berücksichtigung von Umwelt- und Technikrecht, geleitet. Zu den Aufgaben des Instituts zählen die wissenschaftliche Forschung und Lehre auf den Gebieten des nationalen und internationalen Technik- und Umweltrechts unter besonderer Berücksichtigung der Verknüpfung beider Rechtsgebiete, die Förderung des Erfahrungsaustausches rechtswissenschaftlicher Forschungen mit der Praxis im Technik- und Umweltrecht sowie die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit auf den Gebieten des Umweltschutzes, der technischen Sicherheit und der Technikfolgen.

Aufgabe im Projekt-AgroForNet:
Arbeitspaket 2.7: Planungs-, ordnungs- und förderrechtliche Beratung





Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik

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Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik
TU Dresden, Merkel-Bau, Helmholtzstr. 14, 01069 Dresden
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Dr.-Ing. Joachim Brummack
Tel.: +49 (0)351 / 46 334 430
Email:



Der Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik beschäftigt sich mit Prozessen der Wärme- und Stoffübertragung einschließlich der technischen Gestaltung mit den dazu benötigten Ausrüstungen. Einen weiteren Arbeitsbereich bilden umwelttechnische Verfahren.

Die Forschungsgebiete des Lehrstuhls liegen speziell in den Bereichen Absorption/Sauergaswäsche, Gashydraterzeugung, Trocknung, Wärmeübertragung, biologisch-mechanische Abfallbehandlung und Biogasproduktion.

Aufgabe im Projekt-AgroForNet:
Arbeitspaket 3.7: Optimierung innovativer Technologien für eine dezentrale Hackschnitzeltrockung





Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig e.V.

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Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig e.V.
Schongauerstraße 9, 04329 Leipzig
Homepage

Dr. Annedore Bergfeld
Tel.: +49 (0)341 / 600 55 140
Email:

Prof. Dr. Sebastian Lentz
Tel.: +49 (0)341 / 600 55 107
Fax: +49 (0)341 / 600 55 198
Email:



Das Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig e.V. ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Geographie in Deutschland und wird gemeinsam von der Bundesrepublik Deutschland und vom Freistaat Sachsen getragen.

Organisatorisch gliedert es sich in jeweils drei Forschungs- und drei Dienstleistungsabteilungen, über die es vor allem die Integration der Mitarbeiter sicherstellt, Kooperationsbeziehungen aufbaut, Aktivitätsfelder herausarbeitet und die Forschungsgruppen verwaltungstechnisch führt. Die derzeitigen Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf regionalgeographische Forschungen, auf Forschungen zur Theorie und Disziplingeschichte der Regionalen Geographie sowie auf den adressatenorientierten Wissenstransfer von regionalgeographischen Erkenntnissen.

Eines der umfangreichsten Projekte des IfL war der 2006 mit dem Band „Leben in Deutschland“ abgeschlossene 12bändige Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland. Das IfL fungierte als Lead-Partner u.a. im Interreg IIIC-Projekt „RegioSustain–Biomasse zu Energie – Nachhaltigkeit für regionale Wirtschaftskreisläufe“ und ist an einer Reihe weiterer EU-Projekte u.a. auch im 7. Forschungsrahmenprogramm beteiligt. Das IfL hat zudem umfangreiche Projekte zur Regionalentwicklung in Europa insbesondere zu sozioökonomischen Fragen der Peripherisierung und der Stadt- und Metropolentwicklung erarbeitet. Der regionale Fokus liegt insbesondere auf dem östlichen Europa sowie Deutschland.

Derzeit hat das IfL rund 30 wissenschaftliche Mitarbeiter.

Das breite Spektrum der Arbeit des IFL zeigt sich in nachfolgenden Projekten

  • Nationalatlas online-aktuell
    Als Ergänzung zum 12bändigen Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland hat das IfL ein Internetportal entwickelt, das regelmäßig Karten zu aktuellen Ereignissen präsentiert. Anschauliche Grafiken und prägnante, von Experten des Instituts sowie Fachleuten aus ganz Deutschland verfasste Begleittexte bieten zusätzliche Hintergrundinformationen und Analysen.
  • Vorbereitung der projektbezogenen grenzübergreifenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Regionalentwicklung im sächsisch-tschechischen Grenzraum (Studie – 2009) und Grenzraum-studie (2010-2012)
    Auftraggeber: Sächsisches Innenministerium
    Ausgehend von einer Analyse für den Grenzraum entwicklungsrelevanter Unterlagen, Konzepte, wissenschaftlicher Arbeiten, Darstellung von Problemfeldern/ Rahmenbedingungen der grenzübergreifenden interkommunalen Zusammenarbeit, Befragung sächsischer und tschechischer regionaler Akteure (u. a. Ministerien, Euroregionen, RPV, Ministerien, Bürgermeister, Landkreise) zum Stand der grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Im Ergebnis wurde eine räumliche Differenzierung und Bewertung der bestehenden und entwicklungsfähigen Kooperationen vorgenommen und Handlungsempfehlungen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit abgeleitet.
    In Bearbeitung: Erarbeitung einer mit der tschechischen Seite abgestimmte Grenzraumstudie zur Regionalentwicklung.
  • DERREG (2009-2011)
    Projekt im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms unter Beteiligung von 8 europäischen Ländern. Ziel des Projektes ist eine vertiefende Betrachtung der Bedeutung der Globalisierung für ländliche Räume. Im Rahmen des DEREG-Projektes werden empirische Untersuchungen zu vier Schwerpunkten erarbeitet:
    • Globale Einbindung und lokale Verankerung ländlicher Unternehmen
    • Internationale Mobilität und Migration der ländlichen Bevölkerung
    • Wissensvermittlung, Lernende Region und Governance und
    • Umweltkapital und ländliche Entwicklung.
    Dabei ist das IfL für den letztgenannten Schwerpunkt federführend, die Betrachtungsregion war in Sachsen die LDD Dresden insbesondere die Oberlausitz (d.h. der sächsisch-polnische Grenzraum). Für dieses Gebiet wurden Erhebungen und Befragungen in 2009 und 2010 zu den o. g. Schwerpunkten realisiert.
  • Geographie[n] an den Rändern des Europäischen Projekts
    Auftraggeber: BMVBS, Freistaat Sachsen (SMWK) im Rahmen des Pakts für Forschung und Innovation (2007-2009)
    Zentraler Untersuchungsgegenstand im Projekt war eine vergleichende Analyse wirtschaftlicher Praktiken von Kleinhändler/innen und Unternehmer/innen an vergleichenden Abschnitten der östlichen Außengrenze der Europäischen Union vor dem Hintergrund der Erweiterung des Schengen-Raumes.
  • Kleinstädte im östlichen Europa als Entwicklungspole und Stabilisatoren peripherer Regionen
    Auftraggeber: DFG (bis 2010)
    In diesem Projekt werden Netzwerke in Kleinstädten Sachsens, Polens, Litauens und Lettlands als Basis für eine stabile Entwicklung in diesen Städten untersucht.
    Vergleichend wird betrachtet, unter welchen Voraussetzungen diese Kleinstädte eine stabile ökonomische und demographische Entwicklung aufweisen und wodurch diese Städte in die Lage versetzt werden, Innovationen einzuführen und sich damit am wirtschaftlichen Aufschwung zu beteiligen.
  • Stagnation oder Entwicklung: peripher geprägte ländliche Räume im östlichen Europa (bis 2009)
    Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage nach einer Veränderung der Landnutzungsstrategie – zunehmend profilieren sich auch periphere ländliche Räume als Standorte der Produktion und des Einsatzes erneuerbarer Energien. In diesem Zusammenhang werden im Projekt die vorhandenen Potenziale und deren Inwertsetzung untersucht.
  • RegioSustain „Biomasse zu Energie – Nachhaltigkeit für regionale Wirtschaftskreisläufe“ (bis 2005)
    INTERREG IIIC-Projekt zu Chancen und Potenzen der Biomassenutzung und der Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten in ländlichen Räumen unter Mitwirkung deutscher, polnischer, slowenischer, tschechischer Regionen
  • Wechselbeziehungen zwischen historisch bedingten Erwerbsstrukturen und Transformationsverlauf in peripheren ländlichen Räumen des östlichen Europa
    Auftraggeber: VW-Stiftung (2006)
    Analyse der Veränderung von Wirtschaftsstrukturen in peripheren ländlichen Räumen und Diskussion von Entwicklungschancen neuer innovativer Ansätze





Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover

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Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Str. 2, 30419 Hannover
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Prof. Dr. Christina von Haaren
Email:

Prof. Dr. Michael Rode
Email:

Dr. Thiemen Boll
Tel.: +49 (0)511 / 762 51 55
Email:



Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre stehen am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover der umfassende Schutz von Natur und Umwelt und die Koordination und Moderation unterschiedlicher Nutzungsansprüche an den Raum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Wir bearbeiten Wissensfelder, die von den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Arten- und Biotopschutzes über die Methoden der Analyse des Naturhaushalts, die Landschaftsästhetik, die Integration von Freizeit und Erholung, die rechtlichen und ökonomischen Instrumente des Umwelt- und Naturschutzes, die Instrumente und Strategien der Raumordnung und Raumentwicklung bis zu Fragen der Umsetzung und Beteiligung in der Planung reichen. Im Verbund mit weiteren Instituten der Leibniz Universität Hannover werden Themen wie die Planungskommunikation, der Hochwasserschutz oder die Nutzung erneuerbarer Energien und das Klimafolgenmanagement auf die Bedingungen der Raum- und Landschaftsplanung zugeschnitten behandelt.





Professur für Landwirtschaftliche Betriebslehre, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kontakt
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften,
Professur für Landwirtschaftliche Betriebslehre, Karl-Freiherr-von-Fritsch-Straße 4, 06120 Halle (Saale)
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Prof. Dr. Peter Wagner
Email:

Dr. Jürgen Heinrich
Email:

Dr. Mathias Kröber
Tel.: +49 (0)345 55 / 223 05
Fax: +49 (0)345 55 / 271 09
Email:



Forschungsbereiche:

  • Informationsverarbeitung und Informationsmanagement in Unternehmen der Agrarwirtschaft
  • Entwicklung von neuen Verfahren zur ökonomischen Analyse von Unternehmen und Prozessen, Kennzahlentheorie
  • Wissensbasierte Systeme zur Unterstützung der Entscheidungsfindung
  • Betriebszweig- bzw. produktspezifische Produktionskostenrechnungen
  • Methoden und Ansätze zur strategischen Unternehmensplanung
  • Analyse und Simulation dynamischer Prozesse in der Landwirtschaft
  • Einzelbetriebliche Planungen unter differenzierten Standort- und Betriebsbedingungen und unter Berücksichtigung von Investitionsalternativen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Precision farming

Aufgabe im Projekt-AgroForNet:
Arbeitspaket 2.3: Abschätzung sozioökonomischer Auswirkungen verschiedener Geschäftsmodelltypen auf landwirtschaftliche Betriebe und die untersuchten Modellregionen





Institut für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft,
Johann Heinrich von Thünen-Institut

Kontakt
Institut für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, Johann Heinrich von Thünen-Institut
Leuschnerstr. 91, 21031 Hamburg
Homepage

Dr. Jörg Schweinle
Tel.: +49 (0)40 / 73962 305
Fax: +49 (0)40 / 73962 399
Email:

Klaus Zimmermann
Email:



Wie wirkt sich der zunehmende internationale Wettbewerb auf die Land- und Forstwirtschaft und auf die Entwicklung der Agrarpreise aus? Welche Folgen hat der Klimawandel auf die landwirtschaftlichen und forstlichen Ökosysteme und die Lebensgemeinschaften der Meere? Mit welchen technischen Innovationen können nachwachsende Rohstoffe effizienter genutzt werden? Diese Fragen geben einen Einblick in die außerordentlich breite Themenpalette, die wir am vTI bearbeiten.

Naturräumlich gesehen fokussiert sich das vTI auf

  • Ländliche Räume als Produktionsstandorte und als Lebensräume für einen großen Teil der Bevölkerung,
  • Wälder als Ökosysteme und Holzlieferanten,
  • Meere (Nordsee, Ostsee, Nordatlantik) als Lebensraum für die natürliche Ressource Fisch.

Fachlich gesehen ist das vTI disziplinübergreifend aktiv in den Bereichen

  • Ökonomie,
  • Ökologie,
  • Technologie.

Collage der vielfältigen vTI-Arbeitsgebiete
Ziel der Forschung am Johann Heinrich von Thünen-Institut ist es, Konzepte einer nachhaltigen, ökologisch verträglichen und wettbewerbsfähigen

  • Land- und Ernährungswirtschaft
  • Forst- und Holzwirtschaft sowie
  • Seefischerei und Aquakultur

zu entwickeln und zur Überwindung der spezifischen Probleme ländlicher Regionen beizutragen.

Aufgabe im Projekt-AgroForNet:
Arbeitspaket 2.2: Entwicklung und ökonomische Analyse innovativer Geschäftsmodelle für die nachhaltige Produktion und regionale energetische Verwertung land- und forstwirtschaftlicher Dendromasse




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