Wichtige Links

Einrichtungen

KUP Netzwerk

KUP-Netzwerk ist eine Markt- und Informationsplattform, unterstützt vom Bundeswirtschaftsministerium und der Europäischen Kommission, um Marktpartner und Forschung projektorientiert zu verknüpfen und Investitionen im Bereich der Kurzumtriebsplantagen anzuschieben.

Homepage KUP-Netzwerk






Projekte

BioEnergie Netzwerk Sächsische Schweiz / Osterzgebirge

Die Netzwerk-Initiative “Bioenergie-Region Sächsische Schweiz / Osterzgebirge” soll durch ihren ganzheitlichen Ansatz dazu beitragen, alle bereits vorhandenen (Einzel-)Vorhaben noch stärker zu bündeln und zu koordinieren. Wichtige Ziele und Meilensteine auf dem Weg zur Bioenergie-Region sind u. a. der Aufbau von Bioenergie-Netzwerken in den Bereichen Biogas und Biomasse sowie von Kompetenz- und Schulungszentren zum Wissenstransfer, zur Qualifizierung und Öffentlichkeitsarbeit. Des Weiteren wollen wir Handlungsempfehlungen für Kommunen und dezentrale Energieversorgungskonzepte erarbeiten und damit nachhaltige Strukturen zur regionalen Wertschöpfung schaffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Netzwerkes.




Märkisch-Oderland geht den Holzweg

Der Landkreis Märkisch-Oderland geht den „Holzweg“. In den nächsten Jahren werden in der Region Wertschöpfungsketten zur nachhaltigen Nutzung von einheimischem Holz als Energieträger aufgebaut. So werden Erdgas und Öl durch eine erneuerbare, zukunftssichere Energiequelle ersetzt, die CO2-Emissionen reduziert und zugleich neue Arbeitsplätze geschaffen. Märkisch-Oderland wird zu einem Wissenszentrum für die effiziente und nachhaltige Nutzung von Holz als Energiequelle und kann mit seinen technologischen Errungenschaften, insbesondere aber auch mit seinen Netzwerkstrukturen zur Modellregion für die ganze Bundesrepublik werden.

Mehr Informationen zum Projekt Märkisch-Oderland geht den Holzweg finden Sie auf der Projekthomepage.




CREFF

Kostenreduktion und Effizienzsteigerung von Kurz- umtriebsbewirtschaftung

CREFF wird im Rahmen des ERA-Net Bioenergy-Programms gefördert und durch die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sowie auf französischer Seite durch die Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie (ADEME) betreut. Die Ziele der Kostenreduktion und Effizienzsteigerung der Kurzumtriebsbewirtschaftung sollen durch die Entwicklung von attraktiven, an den Standort angepassten und gewinnbringenden KUP-Wertschöpfungsketten mit besonderem Fokus auf kleinflächige und ungünstige Grenzstandorte erreicht werden. In fünf Arbeitspaketen werden alle Prozessschritte abgedeckt, analysiert und optimiert. Die Forschungsergebnisse werden Grundlage sein für die Entwicklung regionaler und kosteneffizienter Anbaukonzepte für Kurzumtriebsplantagen.

Homepage CREFF




Probiopa

Nachhaltige PROduktion von BIOmasse mit Kurzumtriebsplantagen der PAppel auf Marginalstandorten

Probiopa is part of the BMBF’s ‘Bioenergie2021’ programme. The aims of the project are (i) to optimise biomass production with short rotation coppice (plantations) of poplar on marginal sites with limited water and nutrient availability and to implement a comprehensive and integrative evaluation of this form of biomass production with respect to (ii) ecological and (iii) economic aspects. Biotechnological approaches will be employed to assess the environmental sustainability of the associated water and nutrient uptake and the emission of reactive trace gases. The various scientific questions are being addressed as part of an interdisciplinary approach by scientists from the Karlsruhe Institute of Technology, the University of Freiburg, the Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg and the industrial partner Netafim Ltd.

Homepage Probiopa




LÖBESTEIN

Landmanagementsysteme, Ökosystemdienstleistungen und Biodiversität – Entwicklung von Steuerungsinstrumenten am Beispiel des Anbaues nachwachsender Rohstoffe

Das Projekt LÖBESTEIN trägt unter den Bedingungen eines verstärkten Anbaus nachwachsender Rohstoffe dazu bei, dass die von der Natur bereitgestellten Leistungen zum Wohle des Menschen erhalten und gefördert werden. Ziel von LÖBESTEIN ist es, diese Ökosystemdienstleistungen besser in die gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse einzubeziehen, um Aktivitäten zum Klimaschutz mit den Bemühungen zum Erhalt der Biologischen Vielfalt und der Ökosysteme optimal zu verbinden.
Als Beispielregion zur empirischen Überprüfung der Forschungsergebnisse dient der Landkreis Görlitz, da er mit Ausnahme von Küsten und Hochgebirgen alle für Mitteleuropa typischen Naturräume umfasst.

LÖBESTEIN ist ein Verbundprojekt mit einer Laufzeit von Juli 2010 bis Juni 2013, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes “Nachhaltiges Landmanagement” (FKZ 033L028) gefördert wird.

Homepage LÖBESTEIN




RePro - Ressourcen vom Land

Re-Produktionsketten in der Wasser- und Energieinfrastruktur in schrumpfenden Regionen

Reststoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, geklärtes Abwasser, Klärschlamm und Faulgas, Abwärme aus Kläranlagen und Biogasanlagen – was bislang Abfall war, soll in Zukunft der Rohstoff für regionale Wertschöpfungsketten werden. Unternehmen, Kommunen und Bürger – alle, die bislang diese Abfälle produzieren, werden so zu Lieferanten dieser Sekundärressourcen.

Aus Biomasse wird Biogas, aus Biogas und Faulgas werden Strom und Wärme, aus Klärschlamm wird Dünger, aus geklärtem Abwasser wird nährstoffreiche Bewässerung. Um die Sekundärressourcen vor Ort so wirtschaftlich wie möglich zu verwerten, müssen verschiedene Technologien aus dem Wasser- und Energie-Bereich neu miteinander kombiniert werden.

Die Lieferanten der Sekundärressourcen, die Verwerter und Veredler sowie die Abnehmer von Strom, Gas, Wärme, Wasser und Dünger müssen miteinander ins Geschäft gebracht werden. In solchen Wertschöpfungsketten sollen die wirtschaftliche und die stofflich-energetische Re-Produktionsfähigkeit der Regionen gestärkt und gesichert werden – deshalb heißen sie Re-Produktionsketten.

Homepage RePro




RekultA

“Rekultivierung großflächig schwermetallbelasteter Areale und Bergbaufolgelandschaften der Euroregion Erzgebirge durch standortangepasste Anbausysteme nachwachsender Rohstoffe zur energetischen Verwertung” (RekultA) heißt der Titel eines neuen grenzübergreifenden Ziel 3 – Projektes. Mehr Info…




Bioenergie-Regionen stärken (BEST)

Energiegewinnung aus Biomasse kann einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Energieversorgung leisten, steht aber aufgrund begrenzter Anbauflächen im Spannungsfeld unterschiedlicher Nutzungsinteressen und muss im Hinblick auf ökologische Konsequenzen bewertet werden. Ziel von BEST ist es, regional angepasste Konzepte und innovative Systemlösungen zur Produktion von Biomasse zu entwickeln und im Hinblick auf ökologische und ökonomische Auswirkungen zu bewerten.

BEST ist ein Verbundprojekt des Forschungszentrums Waldökosysteme der Universität Göttingen.

Homepage BEST




Projekt Agrowood

AGROWOOD – Anbau, Ernte und Verwertung schnellwachsender Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen in der Region Freiberg (Sachsen) und im “Schradenland” (Südbrandenburg).

Homepage AGROWOOD



AGROWOOD ist ein Projekt der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle, dem Landesforstpräsidium, dem Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V., der Ostdeutschen Gesellschaft für Forstplanung mbH sowie der Universität Hamburg. Mit diesem Projekt soll erstmalig in Deutschland eine ganzheitliche und großflächige Lösung des Prozesses “Dendromasse aus Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen” von der Standortanalyse über die wissenschaftlich begleitete technologische Umsetzung bis zur Verwertung in der Region entwickelt, demonstriert und hinsichtlich der Folgen bewertet werden.

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Bildung gefördert und vom Projektträger Jülich unterstützt.



Schwerpunkte

Bis in die jüngste Vergangenheit hatten Land- und Forstwirtschaft eines gemeinsam: Sie verkörperten den Teil der Kulturlandschaft, der allgemein als Natur bezeichnet wird. Auf der Suche nach weiteren Gemeinsamkeiten wird schnell die Dominanz der Unterschiede zwischen beiden deutlich. Eigene Gesetzgebung, separate Verwaltungsapparate, exorbitante Unterschiede in der monetären Anerkennung von Naturschutz- und Infrastrukturleistungen manifestieren scheinbare Klassenunterschiede.

Die Entwicklung der Preise für fossile Energieträger, der Strukturwandel in der europäischen Agrarpolitik und das zunehmende Interesse am Erhalt wirtschaftsrelevanter Funktionen des ländlichen Raumes bewirken Fortschritte im Zusammenrücken land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. Die gemeinsame Herausforderung und somit die gemeinsame Chance besteht im Anbau von Rohstoffen, vor allem aber in der Bereitstellung von erneuerbaren Energien auf pflanzlicher Basis.

Die Erzeugung von Holz war bisher Sinnbild forstlichen Produktionsverständnisses. Mit verändertem Fokus auf die Bereitstellung von Wärme- und Elektroenergie gewinnt jedoch der Anbau von schnellwüchsigen Baumarten auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zunehmend an Bedeutung. In der Verbindung der Vorteile moderner landwirtschaftlicher Produktionsverfahren mit den monetären Vorzügen extensiv zu bewirtschaftender Baumkulturen liegen die Chancen, die im Projekt “AGROWOOD” anhand der Praxiseinführung dieser Produktionsrichtung dargestellt werden sollen.



Ergebnisse

Mit Hilfe des AGROWOOD-KUP-Kalkulators kann eine Ex-ante Kalkulation erstellt werden, die erste Aussagen über mögliche betriebswirtschaftliche Ergebnisse einer Kurzumtriebswirtschaft auf landwirtschaftlichen Flächen zulässt. Für die in chronologischer Abfolge aufgeführten Produktionsschritte der Kurzumtriebswirtschaft werden dafür die variablen und fixen Kosten sowie die Erlöse erfasst, anhand derer die Deckungsbeiträge I und II sowie Annuitäten gleichzeitig berechnet werden können.




Projekt Greenenergy

In einer von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) finanzierten Machbarkeitsstudie soll die Hypothese geprüft werden, ob es in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund der gegenwärtigen juristischen, naturschutzfachlichen, standortskundlichen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen sowie aus Sicht der Versorgungssicherheit der Tierproduktion möglich und sinnvoll ist, auf ausgewählten Grünlandflächen Kurzumtriebsplantagen anzulegen und zu bewirtschaften.



Schwerpunkte

Eine Steigerung des Waldholzaufkommens für eine stoffliche und energetische Nutzung gestaltet sich zunehmend schwieriger, da die nachhaltig erntbaren Potenziale im Staatswald bereits größtenteils genutzt werden. Im Kleinprivatwald wiederum ist das Potenzial an Waldholz nur schwer zu mobilisieren.

Die Produktion von Holz auf Kurzumtriebsplantagen zur energetischen oder stofflichen Nutzung, z. B. für die Strom- und Wärmebereitsstellung oder zur Erzeugung von Biokraftstoffen, wird ökonomisch als auch ökologisch sehr positiv bewertet.

Trotzdem gestaltet sich eine Intensivierung des Anbaus von schnellwachsenden Baumarten im Kurzumtrieb auf Ackerland schwierig. Hemmnisse sind z. B. der von den Landwirten befürchtete Verlust der Flexibilität der Produktionsform bei einer langfristigen Festlegung der Fläche als Kurzumtriebsplantage sowie der erst nach frühestens drei Jahren nach Flächenanlage einsetzende Kapitalrückfluss.

Bedingt durch den erheblichen Rückgang der Tierbestände stehen als Futterbasis nicht mehr benötigte und aus Naturschutzgründen nicht zwingend offen zu haltende Grünlandstandorte wirtschaftlich zur Disposition. Für derartige Flächen besteht seitens der Landwirte eine deutlich größere Bereitschaft Kurzumtriebsplantagen anzulegen als auf Ackerland. Somit ergibt sich mit dem Anbau von schnellwachsenden Baumarten auf Grünland eine strategische Chance zur nachhaltigen Holzproduktion.

In der Bundesrepublik Deutschland werden 16,8 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt, welches einem prozentualen Anteil von circa 53 Prozent entspricht. Davon sind 11,9 Millionen Hektar (71 %) Ackerland und 4,7 Millionen Hektar (28 %) Grünland.

Diese Grünlandflächen sind vor allem aus ökologischen Gründen wertvoll und stehen deshalb unter besonderem juristischen und naturschutzfachlichen Schutz, um sie vor einem Umbruch in Ackerland zu bewahren. Die juristischen und naturschutzfachlichen Festlegungen zielen besonders aus den folgenden Gründen auf eine Fixierung der Gründlandfläche ab:

  • Grünland weist eine höhere Kohlenstoffspeicherung auf als Ackerland und setzt bei seinem Umbruch schlagartig große Mengen an CO2 frei,
  • Grünland weist eine höhere Biodiversität auf als Ackerland,
  • Grünland wird extensiver bewirtschaftet als Ackerland und
  • Grünland ist eine Grundlage für die Futterproduktion der Viehwirtschaft.

Aus den ersten drei Gründen folgt, dass die Festlegungen zur Grünlanderhaltung in der Vergangenheit immer nur in Bezug auf seine Umwandlung in Ackerland getroffen wurden. Kurzumtriebsplantagen sind aber erst in den vergangenen fünf bis zehn Jahren verstärkt in den Fokus von Wissenschaft und Landwirtschaft gerückt. Da derartige Plantagen ähnlich positive ökologische Wirkungen wie Grünland aufweisen, können sie eben nicht mit dem Umbruch in Ackerland verglichen werden.

Zu diesen Fragen werden im Rahmen der Machbarkeitsstudie Fachgespräche mit Vertretern der Landwirtschaft, von Naturschutzbehörden und von anerkannten Naturschutzvereinigungen geführt.



Ergebnisse

Die 1. Phase des Greenergy-Projekts ist abgeschlossen. Die Ergebnisse folgen in Kürze.




Projekt Dendrom

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundforschungsvorhaben D E N D R O M – mit einem Gesamtvolumen von knapp 2 Mio Euro – vereint 17 Institutionen aus Wissenschaft und Praxis.
Ziel ist es ganzheitliche Strategien und Handlungskonzepte zur nachhaltigen Bereitstellung von Holz für die indirekte und direkte energetische Nutzung zu erarbeiten.

Homepage Dendrom




Nachhaltiges Landmanagement

BMBF-Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Landmanagement”
Homepage

Der globale Wandel stellt Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft weltweit vor große Herausforderungen. Die Anpassung an den Klimawandel, Konflikte zwischen Ernährung und Energieversorgung, demographische Veränderungen sowie die intensive Inanspruchnahme von Flächen durch Siedlung, Verkehr und Wirtschaft erfordern innovative Lösungen für die Nutzung von natürlichen Ressourcen und Land.

Um neue und langfristig tragfähige Antworten auf diese Herausforderungen zu finden, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ ins Leben gerufen.



Die verschiedenen Forschungsvorhaben sollen beispielhaft Modelle, Lösungsansätze, Handlungsstrategien und Technologien entwickeln. Sie sind integrativ, interdisziplinär und regional ausgerichtet. Dadurch werden sie der Komplexität der verschiedenen Ansprüche an die Nutzung von Land und den natürlichen Ressourcen gerecht. Mit dem Ziel einer umsetzungsorientierten Forschung erfolgt in den Vorhaben eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis in den Regionen.

In zwei Modulen A und B werden international und national thematisch unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Weiteres finden Sie dazu in der Beschreibung zu den Einzelmodulen (bitte klicken Sie dazu unten auf Modul A oder B).

Die Fördermaßnahme ist Bestandteil des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) und trägt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und der Klimaschutzziele der Bundesregierung bei.




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