Baumartenwahl für Kurzumtriebsplantagen

Bei der Wahl geeigneter Bäume für Kurzumtriebsplantagen sind u.a. folgende Eigenschaften wichtig. 1

  • Hohe Biomasseleistung
  • Hohe Wachstumsleistung in den ersten drei bis zehn Jahren
  • Gutes Stockausschlagvermögen
  • Hohe Anwuchssicherheit
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber abiotischen und biotischen Schadfaktoren
  • Einfache und kostengünstige Vermehrbarkeit

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren kommen primär Pappel (vor allem Schwarz- und Balsampappel), Weide und Robinie als passende Baumarten in Frage.

Um die Förderfähigkeit der Ackerfläche zu erhalten, dürfen derzeit folgende Baumarten mit einer Umtriebszeit von maximal 20 Jahren angebaut werden.

  • Weide (Salix), alle Arten
  • Pappel (Populus), alle Arten
  • Robinie (Robinia), alle Arten
  • Birke (Betula), alle Arten
  • Erle (Alnus), alle Arten
  • Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)

Der Beitrag “Baumarten- und Sortenwahl“ enthält ein Schema zur Wahl der passenden Arten/Sorten und weitere Informationen zu diesem Thema. Er ist dem „Beratungshandbuch zu Kurzumtriebsplantagen“ entnommen, das im Rahmen des von 2005 bis 2009 gelaufenen BMBF-Verbundvorhabens Agrowood angefertigt wurde. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.



Baumarten- und Sortenwahl für KUP - pdf - 138 kBytehier



Literatur

1 Schildbach, M./ Grünewald, H./ Wolf, H./ Schneider, B. (2009): Begründung von Kurzumtriebsplantagen: Baumartenwahl und Anlageverfahren. In: Reeg, T./ Bemmann, A./ Konold, W./ Murach, D./ Spiecker, H. (2009): Anbau und Nutzung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen.




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