Verwertung und Vermarktung

Nach erfolgreichem Anbau, der Ernte und ggf. Trocknung des Holzes steht es für eine Verwertung im eigenen Betrieb oder die Vermarktung zur Verfügung.
Der Beitrag “Verwertung“ gibt Impulse für die Möglichkeiten der Verwertung und Vermarktung des KUP-Holzes. Er ist dem „Beratungshandbuch zu Kurzumtriebsplantagen“ entnommen, das im Rahmen des von 2005 bis 2009 gelaufenen BMBF-Verbundvorhabens Agrowood angefertigt wurde. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.



Verwertung und Vermarktung von Holz aus KUP - pdf - 83 kBytehier



Hackschnitzel

Erntefrische Holzhackschnitzel aus Kurzumtriebsplantagen fallen bei einstufigen Ernteverfahren – etwa mit Feldhäckslern – an. Sie müssen vor der energetischen Nutzung getrocknet werden. Im Bild ist der Aufbau einer Trocknungsmiete nach dem Dombelüftungsverfahren zu sehen.

Stammholz

Bei längeren Umtriebszeiten (8 bis 15 Jahre, je nach Standort und Pflanzdichte) wird Stammholz produziert. Für diese Art der KUP-Bewirtschaftung wird vorwiegend die Pappel verwendet. Das Holz kann industriell verwendet werden, beispielsweise in der Papier-, Zellstoff- oder Plattenindustrie.

Energieholz nach Ganzbaumernte

Wird das Holz nicht in einem kombinierten Ernte- und Häckselverfahren geerntet, sondern in einem absätzigen Verfahren, können die geernteten Ganzbäume zunächst gepoltert und dann zu einem späteren Zeitpunkt gehackt werden. Das Holz kann dadurch bereits vor dem Hacken zumindest etwas abtrocknen.




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