Waldrestholz

In Brandenburg gibt es über 1,05 Mio. ha Wald, was etwa 35,5 % der Landesfläche entspricht. Die prägende Baumart ist Kiefer mit 73 %. Der Holzvorrat beträgt etwa 260 Mio. m³ und der durchschnittliche Holzvorrat liegt bei 263 m³/ha. Damit liegt dieser um 20 % unter dem bundesweiten Durchschnitt. Jährlich werden ca. 3,7 Mio. m³ Waldholz geerntet. Nur ein sehr geringer Teil steht als Energieholz zur Verfügung und nach prognostizierten Berechnungen mit sinkender Tendenz. Hintergrund ist der zunehmende Bedarf an Holz- und Faserwerkstoffen.



Altholz und Restholz aus der Holzindustrie

Theoretisch betrachtet stehen jährlich etwa 974.000 m³/ Jahr Restholz aus dem Wald und holzverarbeitende Industrie zu Verfügung. Aufgrund neuer Technologien kann einerseits dieses Potenzial sinken, weil indes die Holzindustrie immer effizientere Wege findet, Restholz zu vermeiden. Andererseits kann durch Holzimporte das o.g. Niveau in etwa konstant bleiben.
Das Altholz wird mit hoher Sicherheit bereits heute schon vollständig in den Biomasseheizkraftwerken genutzt. Nach unbelegten Schätzungen wurden 2004 ca. 100.000 t Altholz, aus Brandenburg stammend verbrannt.

Quelle: Biomassestrategien Brandenburg 2010 S. 9 f



Landschaftspflegeholz

Die sogenannten „Landschaftspflegematerialien“ liegen nach Schätzungen des Landesumweltamts (2001) bei etwa 30.000 t. Was trotz inhaltlicher Definition von Landschaftspflegematerial aus Sicht des Autors als unbedeutend zu deklarieren ist.

Quelle: Biomassestrategien Brandenburg 2010 S. 15



Biomassestrategie des Landes Brandenburg - pdf - 9 MBhier



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